Kontinuität und Kompetenz seit 1935.Die PionierzeitAm 22. Mai 1935 gründeten Kurt und Rudolf Nagel im westfälischen Versmold die Spedition „Gebr. Nagel”. Erstes Fahrzeug der Jungunternehmer: Ein 10-Tonnen-Lastzug der Marke Büssing. Nur wenige Monate später ersetzten Gebr. Nagel das Fahrzeug durch einen 18-Tonner. Im darauf folgenden Jahr ergänzten sie ihren Fuhrpark um einen gebrauchten MAN-11-Tonner. Mit dem Erwerb der entsprechenden Konzession im Jahre 1938 waren Gebr. Nagel auch im Güterfernverkehr tätig. Der Zweite Weltkrieg jedoch sollte die weitere Unternehmensentwicklung blockieren. Nach dem Krieg begannen „Gebr. Nagel” mit dem Aufbau eines regelmäßigen Sammelgutverkehrs in Richtung Süddeutschland und Berlin. 1952 ging Kurt Nagel eigene Wege und baute sein Unternehmen unter dem heutigen Namen „Kraftverkehr Nagel” aus.
Auf ExpansionskursDie erste Niederlassung wurde 1959 in Hamburg eröffnet. Ein kontinuierlich dichter werdendes Netz von Stationen vereinfachte den reibungslosen Ablauf logistischer Leistungen. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, standen 1975 bereits 50 moderne Lkw zur Verfügung, die den Transport genormter Paletten ermöglichten und mit aktiver Kühlung für den Lebensmitteltransport ausgerüstet waren.
Güter ohne Grenzen1987 erschloss der wachsende Logistik-Spezialist den niederländischen Markt und startete ins europaweite Geschäft. Drei Jahre zuvor übernahm mit Kurt Nagel die zweite Generation die Geschäftsführung. Die erste Niederlassung in den neuen Bundesländern wurde 1990 in der Nähe von Leipzig eröffnet. Mit der Übernahme von Speditionsunternehmen in Großbritannien und der Gründung von Tochtergesellschaften in Schweden und Italien etablierte sich die Nagel-Group im rasch wachsenden europäischen Markt.1995 folgten Standorte in Österreich; in Frankreich ist die Nagel-Group seit 1999 mit STG & Nagel Logistique am Markt vertreten. Die Gründung von Nagel Polska im Jahr 2002 war der erste Schritt nach Osteuropa. In den darauf folgenden Jahren wurden weitere Gesellschaften in verschiedenen osteuropäischen Ländern etabliert. Die Akquisitionen des britischen Frischelogistiker Langdons und die Beteiligungen an Andreas Andresen sowie der Ausbau in weiteren Ländern der Europäischen Gemeinschaft trugen nachhaltig zur Stärkung der Position im europäischen Markt bei.
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